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Präsentieren bedeutet, mit Menschen zu sprechen.

Category: tools

Noun Project Pro goes colour

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Sehr schön! Es wird osterbunt in Noun Project ProNicht jeder ist Gestalter und manchmal muss es eben Pink sein. Oder Blau. Oder wenigstens Grau. Bislang habe ich die schwarzen Piktogramme aus Noun Project in Affinity Designer (oder Illustrator) bei Bedarf umgefärbt, bevor ich sie in Keynote anwende (Keynote unterstützt leider keine .SVG-Dateien). Farbauswahl geht über Kacheln, Hex-Code, Farbkreis/Regler oder Pipette. Vielleicht behalte ich meinen Pro-Account ja doch noch eine Weile. Ich würde gerne alle Subskriptionen loswerden und habe auf Font Awesome 5 gesetzt, aber die Jungs brauchen noch. – Andererseits hat ja gerade die Limitierung auf Schwarz ihren eigenen visuellen Reiz. Eine Wahl weniger, die man treffen muss.

Zur Noun Project Website (9,90 €/Monat, Drag & Drop/Mac OS X-App, Künstler müssen nicht genannt werden)

Alternativ zum Noun Project: Flaticon. Premium-Accounts ab USD 7,50, Mac OS X-App, Adobe-Anbindung, Collections (auch mit Umfärbeoption), nette Spielerei: Online-Pattern-Generator.

Zur Font Awesome Website (Version 4, 675 skalierbare Icons in einem Font, Open Source. – »Attribution is no longer required as of Font Awesome 3.0 but is much appreciated: “Font Awesome by Dave Gandy – http://fontawesome.io”.«  

 

Beta, baby

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Duarte revisited

Duartes 2014er Slidedocs ist immer noch ein schöner, schneller Einstieg ins Gestalten von Dokumenten. Man kann/darf/soll das nicht 1:1 auf Folien übertragen, weil es sich hier um ein Hybridformat handelt (zwischen Vortragsfolien und Dokument), aber für unsere akademischen Dokumentationen oder auch den Gründer-Businessplan steckt da viel Gutes drin. Vor allem für jene, die nicht Grafik oder Editorial Design studieren.

Hier als Beispiel Slide 103:

NancyDuarteSlidedocSlide103.png

Tool Time

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(Bildquelle: Screenshot Adobe InDesign Tutorial)

InDesign lässt sich im Präsentationsmodus mit einer Fernbedienung steuern, z.B. meiner geliebten, weil nervenschonenden Kensington Remote. Wieder eine Chance mehr, wenn man den eigenen Laptop nutzen kann. [Last second edits.] 

Egal aber wie powerful die Tools sind, ob nun InDesign oder Prezi – die Denkfalle ist immer dieselbe: Wir sind besser als PowerPoint, sagt ihr. Andererseits macht ihr genau dasselbe. Wenn man euch lässt. Weil ihr es so gewohnt sind. Weil ihr es könnt. Text auf die Seite klatschen. Damit sich die Redner sicher fühlen. Ab da ist es vollkommen egal, wer ihr seid.

Text im Vortrag ist zum Sprechen da. Nicht zum Lesen. Ihr seid kein Buch. Ihr seid ein Film, eine Geschichte, ein Lied. Oder solltet es sein.

Be your own lyrics. Dance with your slides.

Seid Hörtext. Seid Untertitel. Seid Radio.

Und ab und an Radio Silence.

[Das wäre dann die B-Taste in den dedizierten Präsentationsprogrammen. Oder das kleine Quadrat auf meiner Kensington. Das mit dem dicken B und der Referentenansicht, das können die Präsentationstools eben doch am besten. Das und das Vorbereiten einer Präsentation. Inklusive Probelauf mit Audio. Ihrem Hörtext. Denn genau dazu sind sie da.]

 

Comfort Zones

Comfort-Monitor1

Und dann spielt es keine Rolle mehr, ob wir in Grid oder linearen Präsentationen denken oder der Infinite Canvas. Wenn wir uns auf Fragen einlassen und Antworten haben. Wenn wir hinsehen und bereit sind, das Ruder auch mal aus der Hand zu geben und die Fenster aufzumachen, weil die Luft vor Denken steht und die Gesichter blass sind. Wenn wir vorher überlegen, was wir später brauchen. Wird vieles gut. Auch der Vortrag. Klammert euch nicht an eure Technik. Sie wird euch im Zweifelsfall nicht retten. Präsentieren bedeutet, mit Menschen zu sprechen.