TEACH & TRAIN

Präsentieren bedeutet, mit Menschen zu sprechen.

Category: visualisation

Von der Liebe zum Meer. Und zum Detail.

Eigentlich macht die Hochschule Stralsund hier alles richtig.

Die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten auf einen Blick. Die eine Frage, die alle bewegt, wird auch beantwortet: Wie weit ist es bis zum Meer?

Man könnte nun darüber philosophieren, ob Meer gleich Strand, aber man muss nicht. Wo ein Strand ist, ist auch ein Meer.

Man könnte auch über die Farbe Rot diskutieren. Meerblau wäre ja auch schön, nicht? Aber rot ist wichtig und Signal und knallt in die Köpfe. Wie später das Bier am Strand. Am Meer trinkt man eher Tee. Aber das ist vielleicht Ansichtssache.

Aber sehen Sie: Selbst so ein Knallrot kann schon Ablenkung sein.

Am ablenkendsten aber sind die Punkte. Haben Sie es gemerkt oder waren Sie schon (noch)  mit Ihrem Bier (Tee) beschäftigt?

7.754 mit Tausenderpunkt.

483.000 auch.

1252 ohne.

1750 auch.

Zwei Minuten, nachdem ich die Grafik auf Facebook hatte, begannen kollegiale Überlegungen, warum das wohl so ist. Vielleicht ist ja eine Zahl wichtiger? Oder soll zumindest so wirken?

Nö.

Es ist einfach schusselig. Inkonsistent. Punkt.

Whatever it is, es ist genug, um unsere Köpfe vom Thema wegzulocken. Wir suchen Spuren und Muster. Immer. In allem. Muss sich doch einer was bei gedacht haben, denken wir. Sonst …

Nö.

Hat nur einer nicht aufgepasst. Oder kein visuelles Lektorat gemacht/machen lassen. Oder mit den Schultern gezuckt. Oder beides. Oder alles. Lohnt doch das Neumachen nicht. Ist doch nur ein Punkt.

Ein Punkt ist nie nur ein Punkt, Kinder. Das ist der Punkt.

Und sobald wir anfangen, darüber nachzudenken, warum etwas fehlt oder warum etwas so ist, wie es ist, und was es wohl bedeutet, hören wir nicht mehr zu. Mental sind wir da eigentlich schon längst am Strand.

Oder am Meer.

Love, actually

I do not usually promote much or many. But I have loved, used and supported The Noun Project from day one. It is an amazing project. TNP have recently introduced an educational discount for students and teachers, and I am very happy and proud to be an official testimonial. – Good luck with everything.

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Kann ich? Darf ich? Muss ich? Weiß nicht.

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Wichtiges, aktuelles Interview von PR-Doktor Kerstin Hoffmann mit Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke zu den Themen Urheberrecht, Zitierrecht und Bildrechten.
(Stand März 2017).

Hier gehts zum Interview: »Zitieren, verlinken, Bilder veröffentlichen: Was ist erlaubt? Wo drohen Strafen?« 

Giveaways

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Information Designerin Anna Vital von Adioma bietet ein kostenloses Set von Templates für Keynote, PowerPoint zum Download an. Macht dem ein oder anderen vielleicht die Arbeit etwas leichter. Für private und kommerzielle Projekte. Lizenzbedingungen: Nicht die Slides weitergeben, sondern den Link. Das ist fair und kostet Sie nur eine E-Mail-Adresse. Anna Vitals Arbeiten kennen Sie vielleicht schon von Funders and Founders, ihrem Visual Startup Blog.

Easy does it

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Via Twitter & http://spatial.ly

Schönes Beispiel dafür, wie man auch einfache Dinge kompliziert darstellen kann.

In den 90er sagten wir zu so etwas nur leise seufzend: 3D – oh weh. Allerdings hatten wir so etwas in den 90ern noch nicht. Der Seufzer gilt aber auch heute noch. Flat design for the win, wenn es um Diagramme geht. Wir hatten in den 90ern (manches hatten wir ja doch) eine Formel für die Unverständlichkeit einer Folie, die auf der Menge der verwendeten Tinte pro Inofeinheit basierte. Sie erinnern sich vielleicht dunkel: wir spuckten damals noch Tintenfolien für Overheadprojektoren aus. Die Formel habe ich vergessen. Worum es ging nicht: Reduce to the fucking max. 

Lassen Sie 3D-Türme wachsen, wenn Sie für Game of Thrones den Vorspann gestalten. Sonst. Eher. Nicht.