TEACH & TRAIN

Präsentieren bedeutet, mit Menschen zu sprechen.

Kategorie: words

… Eben. Genau.

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Ob nun Gründerpitch oder Studi-Referat.

  • Sagt, was ihr wollt.
  • Sagt, was ihr meint,
  • Sagt, was zählt.
  • Sagt, was ich mir merken soll.

Eure Kernbotschaft muss ich mir aufs T-Shirt drucken lassen können.

Alles andere ist für die Firlefanzkiste.

Nur darum geht es.

Wie immer an dieser Stelle Danke an Michael Gerharz, der den Küchenzuruf in den letzten Jahren so schön wiederbelebt hat.

Hörtext ist Radio

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Ende Dezember sind meine Hörtext-Flyer fertig, gerade rechtzeitig zu den Prüfungen. Wahrscheinlich würde ein schlichtes Text-PDF es für meine Studierenden auch tun. Wie die letzten hundert Jahre. Oder eben hier, mein Text-Dump. QED.

Aber es geht nicht immer nur um meine Zielgruppe; die Studierenden. Manchmal brauchen auch wir, die Denkenden, Schreibenden, Lehrenden – #jessas – ein wenig mehr. Meine Jahres-End-Motivation ist wie immer a) Text und b) Blau und derzeit c) mein Blau aus InDesign jedwedem Drucker korrekt übergeben zu können.

Lernen, also.

Jeden Tag etwas Neues denken und lernen dürfen. Was für ein Glück.

Und jetzt wieder Sie: Hörtext ist Radio. Egal ob Pitch oder Referat oder Thesis.

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Wake me up, before I go-go

1-IMG_6678.JPGWACH ist ein gutes Vortragswort. Oder zwei.

Immer da, wo wir ACH sagen, sind wir nämlich WACH und bei der Sache.

Alles Gute für die Projektstudien diese Woche!

Talking Heads

LetsTalk0215_CC_MichaelGerharz.jpgBildquelle: http://ueberzeugend-praesentieren.de/

Oh, schon da! Wie schön. Der Jubiläums-Podcast mit Michael Gerharz von Überzeugend Präsentieren anlässlich seines neuen Buches: Der AHA-Effekt.

Statt Handout für alle meine Gründer und Gestalter.

Meine Stimme knautscht ein wenig, man hört die Anstrengung der letzten Tage, und auch diesmal reden wir ohne Plan und Ziel, ich darf einfach so vor mich hin mäandern, aber Michaels behutsame Fragen führen uns wie immer dann doch dahin, wo wir beide hinwollen: Zum besseren Vortrag.

Und der hat nur ein Ziel: Radiotext mit Küchenzuruf und AHA-Effekt.


Podcast-Nachlese

#1 Die Schatztruhe aus Metall: Merlijn van Velsen

#2 Storytelling: Vergesst die 101 Plot-Templates.

John Yorke: Es gibt nur einen einzigen Plot. – Ich finde das eine so wunderbare Idee. Hegel lässt grüßen. Heldenreise reduced to the max.

»You go onto a journey into the heart of the woods where you find the opposite … and then you bring it home and then you have changed.«

Oder vortragsübersetzt: Zuppelt mich am Ärmel. Nehmt mich mit! Verändert meinen Blick auf die Welt. Verändert mein Denken!

Every word a doorway

Jedes Wort eine Tür, eine Welt. Und ihr müsst uns an die Hand nehmen und uns zeigen, was für eine Welt das ist. Um jede Wortsonne kreisen Wortplaneten: Assoziationen. Jedes Wort bringt außer seiner Bedeutung auch eine mitgedachte Wertung mit sich. Apfel wirft das freundlichste Licht. Wir nennen das in der Semantik Konnotation.

Einfacher gesagt: Jedes Wort malt ein Bild in die Köpfe. Manche einen Film.

Manchmal auch mit Musik.

Und weil das so ist, müsst ihr immer genau das sagen, was ihr meint.

Skurril ist nicht dasselbe wie bizarr oder schräg. Ein Köter noch lange kein Hund. 

Was sehen Sie, wenn ich »Buckel« sage?

Genau. Sie sehen rund, weich, eine Wölbung, einen Buckelwal vielleicht oder eine Katze, je nachdem, wie Ihr Kopf tickt, oder auch einen Erdhügel. Hügel ist sehr nah dran an Buckel, der Glöckner von Notre Dame aber auch. Der kleinste gemeinsame  Nenner ist in jedem Fall eine halbwegs weiche Linie.

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Wenn Sie aber wollen, dass ich dieses Ihr neuestes Lampendesign begreife und mir vorstellen kann, dann ist Buckel der Weg ins Aus.

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Denn jetzt muss ich ganz weit weg von weich und rund und Hoppelhäschen. Ich brauche klare Linien, Flächen, Kanten, Falze, Dreiecke, Facetten, streng geometrische Formen, Polygone vielleicht, aber vor allem Origami. Das hier ist vermutlich der kleinste gemeinsame Nenner. Origami verstehen alle. Auch die, die nicht wissen, was Polygone sind.