TEACH & TRAIN

Präsentieren bedeutet, mit Menschen zu sprechen.

Kategorie: teacher talk

Mädchenzeugs

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Meine Mädchen sind da und auch fast schon wieder weg. Über 30% Fehldrucke machen Weihnachten insgesamt etwas unrund. Aber so ist Happiness Printing nun mal. Und es ist schon jetzt Stoff für viele Stunden Gründercoaching in der Crash & Burn Bar.

Wer die Bücher anfasst, lächelt. Auch so ist es mit Happiness Printing.

Bücher sind Brücken der besonderen Art.

Allen hier alles Gute fürs neue Jahr: Ob nun mit Thesis, Gründung, Büchern oder Leben. Passen Sie gut auf sich auf. Und legen Sie Atempausen ein.

– AT

… Eben. Genau.

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Ob nun Gründerpitch oder Studi-Referat.

  • Sagt, was ihr wollt.
  • Sagt, was ihr meint,
  • Sagt, was zählt.
  • Sagt, was ich mir merken soll.

Eure Kernbotschaft muss ich mir aufs T-Shirt drucken lassen können.

Alles andere ist für die Firlefanzkiste.

Nur darum geht es.

Wie immer an dieser Stelle Danke an Michael Gerharz, der den Küchenzuruf in den letzten Jahren so schön wiederbelebt hat.

Evaluate, my dear

Vortragsprofil

Immer noch auf der Suche nach dem schnellsten/besten Evaluationstool für Vorträge und Pitches. Meins für Gründervorträge hat zehn fröhliche Aspekte. Geht grad so. Eine Jury ist mit mehr als zehn Fragen überfordert. Wäre ich auch. Wer nur Kleinkariertes ankreuzt, kann nicht zuhören. Momentan neige ich zu einer Profillinie. TOLL – OK – NÖ. Ist aber auch DIN-A4-lang-unhandlich. Quer wäre schöner. Noch schöner wäre etwas, wofür man nicht Berge von Papier bräuchte. Was man aber trotzdem einsammeln kann. Karten laminieren? Aber laminiert schmiert. Und ich möchte kein Voting-System via Smartphone. Wer tippt, hört und sieht nicht zu. Für mich selber löse ich das Dilemma meist mit meinen Cabochons. Schneller geht kaum. Aber nicht für eine Jury/Gruppe … Obwohl … Mal sehen. Bald ist Advent. Advent ist Bastelzeit.

Projektstudientage

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Zweimal im Jahr sind Projektstudien. Zweimal im Jahr darf ich mit einer Gruppe von Studierenden/Gestaltern sechs Wochen lang an einem Thema arbeiten und alle und alles finetunen und optimieren. Nach sechs Wochen sind wir alle vollkommen übermüdet und blass unter den Augen. Es ist Vollmond und Grippe. Ich arbeite Doppelschichten. Die Studis auch. Wir kämpfen mit Fremdrechnern und Hörsaaltechnik.

Unsere Texte aber; und unsere Folien.

Sie sind so, dass ich zweimal im Jahr Tränen in den Augen habe. – Eine kommt noch einmal zurück heute nach der Generalprobe und rettet mein Arbeitsleben.

Wir kommen so gerne zu Ihnen, sagt sie, weil Sie uns immer glasklares Feedback geben. Es ist nicht immer angenehm, aber damit können wir wenigstens arbeiten. Sie reden mit uns auf Augenhöhe. Sie nehmen uns immer als Menschen wahr.

Viel schöner könnte ich es mir nicht wünschen.

Präsentieren bedeutet, mit Menschen zu sprechen.

Lehren und Coachen und Unterrichten aber auch.

Danke. Alles Gute, Kinder. Viel Erfolg!

Available Light, again

Erster Tag des neuen Semesters. Neue Gesichter, alte Ängste und Sorgen. – Zum Thema Vortrag ist eigentlich alles gesagt, sage ich und merke, dass ich es genau so meine. Besser, neu, anders, motivierend, gehirngerecht präsentieren. Alles nur Facetten und Verpackung. Das einzig wirklich Neue ist neue Technik.

Wir Menschen sind uns uralte Tiere.

Ich greife in die alte, zuverlässige Schublade aus Lichtbeton.

Available light

Bevor sie wie sonst sagen können: Ah! Oh! Wie schön!, greift einer ein und vor und sagt: Das kenne ich. Das ist das coolste Zeugs der Welt.

Was für ein wunderbarer erster Satz.

– So geht Vortrag. –