TEACH & TRAIN

Präsentieren bedeutet, mit Menschen zu sprechen.

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13 Near Misses – Decisions

Meine Mädchen haben jetzt eine ISBN-Nummer. Leider kommt keine 13 drin vor, dafür drei Nullen. Sie bekommen auch einen Barcode. Eigentlich wollte ich das alles gar nicht und es kostet mich eine weitere schlaflose Nacht, ob es überhaupt Sinn macht. Barcodes sind so hässlich. Aber wenn auch nur ein einziges Exemplar hier in einer der regionalen Buchhandlungen liegen soll, müssen es eben Nummernmädchen sein.

Ich hoffe, Steven, dem Zeichner fällt dazu etwas Schönes ein.

https://teachandtrain.de/category/13nearmisses/

Wake me up, before I go-go

1-IMG_6678.JPGWACH ist ein gutes Vortragswort. Oder zwei.

Immer da, wo wir ACH sagen, sind wir nämlich WACH und bei der Sache.

Alles Gute für die Projektstudien diese Woche!

ZDF und UHU

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Im Grunde wiederhole ich hier nur, was die Kollegen Michael Gerharz und die Computermaler schon schrieben, als man sie bat, sich zum Thema faktendichte Präsentation zu äußern. Aber weil Michael mich bat, mich ebenfalls zu äußern …

Lassen Sie mich also wie gewohnt leise brummelnd noch einmal vor mich hin formulieren, was wir/Sie alle schon längst wissen oder doch ahnen. Sollten.
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Bring me that horizon

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Präsentieren bedeutet, mit Menschen zu sprechen. Das predige ich nun schon seit vielen Jahren, wenn es ums Thema Vortrag geht.

Für meine/unsere jungen Gründer aber kann das ruhig noch ein wenig griffiger sein. Für sie geht es in den nächsten Tagen immer nur um eins: auf den Punkt zu kommen. Mein Kompassmond ist mir eine sine qua non: ich glaube an Richtungen, nicht an Ziele. Vom Kompass ist es nicht sehr weit: Nichts fasst Gründung besser zusammen als der alte Wahlspruch derer vom grauen Meer. Ein weites Herz brauchen sie, die jungen Gründer. Leidenschaft und den Glauben an sich und ihr Produkt. Und einen scharfen Blick, eine Vision, einen klaren Horizont: eine Richtung eben. Rüm Hart. Klaar Kiming.

I scare myself

TAT-Lampenfieber-2017-SCR2

Ungefähr so ist es mit der Angst und dem Vortrag. Wenn wir also etwas ändern wollen, dann müssen wir jetzt anfangen. Solange wir halbwegs normal sind: freundliche, kompetente Menschen oder Katzen. Bevor wir uns in kleine Zombies verwandeln, die nicht einmal mehr wissen, wie sie heißen. Üben hilft. Etwas aber zu Tode zu üben und auswendig lernen, hilft oft nicht. Was fast immer hilft: Eine Vokabelliste rund ums Thema. Die wichtigsten Wörter und Phrasen. Das entlastet den Kopf. Und er kann sich wieder ganz aufs Angsthaben konzentrieren. Atmen hilft übrigens auch. Man kann sich buchstäblich runteratmen.* Schon weil wieder Sauerstoff ins System gelangt. Angst ist immer auch Atemnot.

Vollkommene Tiefenentspannung wiederum hilft nicht. Weil kein Funke überspringt. Weil ich nichts von Ihrer Begeisterung fürs Thema spüre. Weil keine Spannung entstehen kann. Bißchen Angst muss sein. Angst ist normal und gesund. Angst ist ein Überlebenstool. Nur zu viel Angst nicht. Zu viel Angst macht starr und steif und stumm und krank.

Man kann seine Angst aber umfärben und umdefinieren: Aus blutroter Panik machen wir Weihnachtsaufregung. Zimt- bis orangefarben vielleicht. Oder etwas ganz anderes. Es ist Ihre Angst. Geben Sie ihr eine schöne Form und Farbe.

Und wenn Sie finden, dass ich etwas erwachsener mit Ihnen reden sollte: Gerne. Aber ich rede gerade über Angst. Und Angst ist immer fünf.

*) Eine aktuelle Studie vom März 2017, die zum ersten Mal nachweisen kann, warum und dass ruhiges Atmen Angst und Stress abbaut. Da gibt es nämlich 175 kleine Neuronen aka. preBötC, die das steuern. Ganz ohne Esoterik, ganz ohne Heilpraktikerei. Sind Körper und Wissenschaft nicht wunderbar?

Ganz langsam kommen wir der Angst auf die Spur.

Angst ist ein körperliches Symptom. Das bedeutet aber auch: Unser Körper hat die notwendigen Gegenmittel schon im Gepäck.

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