TEACH & TRAIN

Präsentieren bedeutet, mit Menschen zu sprechen.

Monat: November, 2015

#BoschUniHackathon #3

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Schönes Vorher-Nachher-Beispiel: Team RescLaner. (Leider fehlen mir bei allen Teams die Real-Namen, wer das ergänzen mag: Bitte!)

Das Team will Leben retten helfen. Es dauert ein wenig, bis wir von der Featurelist weg und zu den relevanten Zahlen kommen. Aber dann geht es ganz schnell, sie haben gut recherchiert:

Vier Minuten – 40% bessere Rettungschance erklärt sie. Wie viele Leben sind das im besten Fall? 400, sagt sie. Das verstehe ich, das kaufe ich und das würde ich auch crowdfunden. Damit haben wir den Einstieg. Und dazu brauchen wir keine Folie mit dramatischen Fotos oder eine undramatische Tortengrafik. Nur eine schwarze Folie, eine sichere Stimme und präzise Zahlen. »4 Minuten sind 400 Leben. Die könnten wir retten, wenn …«

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Schade, dass sich das Team zu sehr auf die eigene Absicherung und das Ablesen versteift hat, besonders am Ende.

Loslassen! Auch die eigene Angst.

Visionen muss ich im Kopf haben, nicht auf dem Papier. Trotzdem kann man auch das üben. Gut gelesen ist besser als schlecht frei gesprochen.

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#BoschUniHackathon #2

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My (only) kind of Lichterkette. – Die seltsam-erdende Kombination aus Hyperactivegiddygiddy nach zwei Tagen Speedcoaching und Hackathon und Technik und Code und Leben und so vielen klugen, jungen Köpfen.

Und Lost in Paris.

#BoschUniHackathon

Erste Eindrücke vom #BoschUniHackathon. Morgen sind die Pitch Coachings. Bin gespannt auf die Ergebnisse. Ich werde berichten …1-2015-11-13-BoschUniHackathon

The naming of cats

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Beim nächsten Mal sprechen wir dann über das Benamsen von Dateien unter besonderer Berücksichtigung der schwachen Nerven von Prüferinnen in der Phase der 55 Abschlussvorträge …

Brain Drain

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Ans Licht geholt. Peter Claus Lambrecht, der Präsentationsberater, fasst 2012 auf Deutsch zusammen, was Olivia Mitchell und Chris Atherton ein paar Jahre vorher zum Thema Lernen und (Text-)Folien publiziert hatten. Fazit: Weniger ist mehr. Das wussten wir auch damals schon. Aber es ist immer gut, es genau zu wissen. Warum kleinteilige, überladene Folien nicht funktionieren können. Warum irrelevante Details ablenken. Warum Animationen nur begrenzt sinnvoll sind. Warum cognitive load immer ein Thema ist. Ich schätze beide Frauen sehr: Bei ihnen kann man sicher sein, dass das, was sie tun, wissenschaftlich fundiert ist. Ich bin immer noch stolz, dass Olivia mich 2010 zu einem Gastbeitrag zum Thema Image Traps in ihr Blog eingeladen hat und ich Chris einmal bei der Vorbereitung zu einer Umfrage helfen konnte (Name dropping! Name dropping!) Danke an PCL für die gründliche deutsche Zusammenfassung und Verlinkung der Originalbeiträge. Es ist wichtig, sich das immer wieder klar zu machen: Überfrachtete Folien, zu viel Text, zu viel Wirrwarr und Schnickschack und briefmarkengroße Bildchen sind nachweislich Zeitverschwendung für alle Beteiligten. Significantly so.