TEACH & TRAIN

Präsentieren bedeutet, mit Menschen zu sprechen.

Erste Ergebnisse. Auf der Suche nach dem richtigen Ton #1

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Es geht um Materialien: Ton, Gips, Polymere. Was sie können, was sie nicht können. Ton z. B. macht eine Riesensauerei, lernen wir. Damit wir uns ins Thema Kneten und Formen einfühlen können, hat jeder von uns einen kleinen Ball Knetmasse vor sich liegen. Und es passiert, was immer passiert. Hände greifen sich das Thema, kneten, fragen, schweigen, hören zu. Nach zehn Minuten haben wir viel gelernt. Nach zehn Minuten steht eine kleine Menagerie auf den Tischen.

Ein Mädchen, ein Würfel, eine eierlegende Wollmilchsau, ein Fuchs. Ich kann nur Füchse, sage ich entschuldigend angesichts des Talents um mich herum.

Bringen Sie immer etwas mit für die Köpfe. Aber wann immer möglich: Bringen Sie auch etwas mit für die Hände. 

Zuhause wird mehr daraus, zuhause wird eine Geschichte daraus, die es vorher nicht gab, vor der Kamera wird wie immer alles lebendig, was von niemandem so geplant war. Kameras hauchen Leben ein.

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Gute Präsentationen auch. Sie sind nicht vorbei, wenn der letzte Satz gesprochen ist. Gute Präsentationen fangen dann erst richtig an.

[Danke an Steffen Zurmoehle/Gestaltung für die Inspiration.

Danke ans Publikum fürs Kneten.]

Erste Ergebnisse: Prestige und Prezi

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Schönes Beispiel aus den Prüfungen für den sinnvollen Einsatz von Prezi. Sehr reduziert, Zoomeffekte immer nur dann, wenn es Sinn macht. Bei Architektur und Landschaft macht es Sinn. Grafiken eignen sich meist besser als Realbilder. Vektorgrafiken besser als Bitmaps. Die unendliche Leinwand braucht skalierbare Objekte, keinen Pixelsturm. Die Folie zeigt die Oper von Sydney.

Quelle: Das wundervolle Noun Project.

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Das Icon des sehr jungen Designer Kenneth Appia steht unter einer Creative Commons Lizenz 0 (CC0) und erfordert eigentlich keine Quellenangabe. Aber man kann ja dennoch, nicht?

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Mit dem nächsten Klick verwandelte sich Sydney dann sehr elegant in Hamburg. Es ging um Prestigearchitektur. Immer nah am Publikum arbeiten. Die Elbphilharmonie ist nah genug.

[Danke für das Prezi-Beispiel: Thomas Weber, Architektur. Grafik Elbphilharmonie: Thomas Weber, B.A, Architektur, HAWK-Hildesheim.]