TEACH & TRAIN

Präsentieren bedeutet, mit Menschen zu sprechen.

Monat: Juni, 2012

Women who stare at goats

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(c) Katja Stelz

This is my current favorite logo. I love the straight lines, I love the minimalism. And I meet Katja Stelz at a designer trade fair in Hanover and she tells me about the difference between sheep and goat and paints me a picture in the air of how sheep hair is all swirls and whorls and how goat hair is all orderly and straight.

All I did was ask what animal the pillows are made from, for I couldn’t place the smell. This is how story telling works: hands in the air, answering questions nobody asked.

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For every sing there is a song

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Ich wusste, was mich erwarten würde, als ich Garr Reynolds PresentationZen Sketchbook bestellte. Ein vorwiegend leeres Buch, leicht überteuert. (File under: Sour Grapes.) Es war dann noch ein wenig leerer als erwartet, aber für 15,00 wiederum auch leer genug. Leer ist gut.

Leer ist der Ort, an dem Ideen wachsen. Und diese Leere ist eine Leere, mit der man warm wird. Am Ende mochte ich das Buch. Und so sollte es sein. Mit Büchern, Liedern, Vorträgen.

Some things grow on you. Und das liess sich noch nie gut übersetzen.

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Natürlich haben Lehrer und Dozenten überall auf der Welt schon lange ähnliche, wenn auch nicht ganz so schön gedruckte Konzepte entwickelt. Storyboarding ist älter als Presenting 2.0 Lernen Sie davon. Nichts ist neu. Wir entdecken alles nur immer wieder als Eigenes.

Brave New World.

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Meine Lieblingsvorlage derzeit, die ich meinen eigenen Studenten in die Hand drücke: 9 for 10. Wenn Sie zehn Minuten haben, bereiten Sie besser nur neun vor. Der Rest sind Störungen, Fragen, Nervositäten. Ich bevorzuge ein horizontales Planungslayout. Und das ist der einzige wirkliche Kritikpunkt an Reynolds Blankokladde. Folien sind horizontal, also plane ich besser auch horizontal. Vertikal ist lediglich eine Entscheidung, keine Lösung.

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Variante 2.

 

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Varinate 3.

Sie können Ihren Text aber auch hier unterbringen, oder in der Notizenansicht, auf einer Karteikarte. Egal wo, denken Sie immer daran: Folien sind Musik. Ihr Text sind die Lyrics. Beides zusammen erst macht den Song aus, die Musik.

Folien alleine singen nicht.

Wo hat der Regenwurm seinen Bauch?

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Oder anders gefragt, wo ist der (zeitliche) Schwerpunkt Ihrer 10-Minuten-Präsentation? Und wo könnte es länglich werden? Wo müssen Sie gegensteuern mit Minibreaks, Änderungen in Layout, Animation, Rhythmus, Intonation, Position, Geschwindigkeit, Medien, Licht, Sprachebene, Schweigen?

Immer wieder vor den anstehenden Prüfungen derselbe mütterlich-besorgte Rat: Planen Sie auf Papier. Testen Sie live/audio/video. Aber planen Sie vorher.

Color vision [1938]

Großartig. Bis auf die Sache mit der Schildkröte ganz am Anfang. Und heute würde man auch etwas weniger exaltiert-theatralisch betonen. 

Gefunden bei brainpickings. Dort finden Sie auch noch weitere Infos und Links.

Wenn Sie anschließend das mit den Primärfarben noch mal anders erklärt haben möchten, bite schön. Erklärungen kann man auch tanzen: